Re-Start in die Blogs: Erfahrungsbericht E-Mobilität


München, 05.07.2021: Nachdem es nun etwas „leiser“ im Blog war, wollen wir nun wieder mit regelmäßigen Berichten aus und für die Energiewirtschaft beginnen, zumal sich – neben der umfassenden operativen Arbeit – viel getan hat im Energierecht.

Den Einstieg macht aber unsere Mitarbeiterin, Frau Jasmin Schmöller, die über ihre ersten Erfahrungen zum Thema Elektromobilität berichtet und einen ganz persönlichen Einblick gewährt. Danach werden wir über Änderungen im EEG, KWKG, EnWG, etc. berichten. Hier nun aber erst einmal der Erfahrungsbericht:

Ich fahre jetzt seit ein paar Monaten einen Renault Zoe und über meine Erfahrungen damit will ich im Folgenden berichten:

Zugegeben, eine anfängliche Skepsis bezüglich der Nutzung eines Elektrofahrzeugs bestand durchaus. Allgemein ist das Elektrofahrzeug in unseren Köpfen noch nicht angekommen und somit herrschen einige Vorurteile darüber. Bei mir waren es Vorurteile praktischer Natur. Zum einen bin ich seit 20 Jahren an ein Fahren mit Gangschaltung gewöhnt. Da ein Elektroauto ausschließlich mit Automatik zu fahren ist, war hier insgeheim bereits eine gewisse Ablehnung vorhanden. Zudem stellte sich mir die Frage… „Wo tanke bzw. lade ich das Auto?“. Nachdem ich mich also intensiv damit beschäftigt habe mit genügend Batteriekapazität von A nach B zu gelangen und dabei festgestellt habe, dass es durchaus in regelmäßigen Abständen Ladestationen gibt, fährt es sich wesentlich entspannter. Tatsächlich ist die Reichweite eines Elektroautos genauso verschieden wie bei einem normalen „Verbrenner“. Im Vergleich zu meinem mit Benzin betriebenen Fahrzeug und dem E-Auto ist tatsächlich ein Unterschied dahingehend zu bemerken, dass ich nicht mehr im morgendlichen Alltagsstress schnell zur Tankstelle huschen und unter Zeitdruck tanken muss, weil ich am Abend vergessen habe zu tanken oder warten wollte, weil die Benzinpreise immer wieder starken Schwankungen unterliegen. Zudem habe ich festgestellt, dass, wenn ich mit dem E-Auto umsichtig fahre, ich durchaus noch ein paar Prozent der Batterieleistung herausholen kann, um dann während der Arbeitszeit bequem zu laden. Zudem finde ich auch immer einen Parkplatz. Dieser Vorteil ist gerade in einer Großstadt sehr angenehm. Der Ladevorgang an sich, ist nichts wofür ich jetzt eine Schulung benötigen würde. Eine Seite des Steckers des Ladekabels ans Auto, die andere Seite an die Ladestation, Karte vor den Scanner und fertig. Absolut simpel und schnell erledigt.

Natürlich kommt es aber auch auf das Fahrgefühl an. Und hier war ich zu 100 Prozent positiv überrascht. Das Auto reagiert sofort. An der Ampel fährt das Auto schon los bevor Dir dein Kopf sagt, dass Du losfahren kannst. Es ist auf den Punkt da. In der Beschleunigung ist es eine wahre Freude auf das Gaspedal zu treten. Gerade bei Überholmanöver lässt ein E-Auto so machen Verbrenner alt aussehen. Zumindest im Zeitraum des sonst durchzuführenden Schaltvorgangs. Hier habe ich schon so einige überraschte Blicke geerntet, von manch einem … sagen wir „Angeber“. Etwas ungewohnt ist aber der von mir so bezeichnete „Fluxkompensator“. Tatsächlich fährt das Auto sehr schnell, sehr zügig los. Es verliert aber, je näher ich mich den 80 bis 100 Stundenkilometern nähere, an Beschleunigungskraft. D. h. natürlich im normalen Straßenverkehr pendelt sich das gemäß den Vorgaben der StVO ein, jedoch, wenn ich überholen muss, muss ich natürlich im Allgemeinen etwas mehr Power besitzen. Und hier kommt das am Anfang Ungewohnte. Sobald ich das Gaspedal trete fährt das Auto los, benötigte ich aber, wie oben beschrieben, mehr Leistung, dann entsteht durch einen weiteren Druck auf das Gaspedal ein Pumpgefühl – besser ist es nicht zu beschreiben –  im rechten Bein und das Auto macht dann erst einen extremen Schub. Dies ist ein sehr lustiges Gefühl… was mich eben an einen Fluxkompensator aus „Zurück in die Zukunft“ erinnert

Da mir das technische Verständnis für ein Auto fehlt und es mir in der Tat mehr um das Aussehen und den Fahrspaß geht, kann ich keine technischen Details benennen. Rein daran bemessen wie es aussieht, wie funktional es ist und wieviel Spaß das E-Auto bringt, kann ich aus persönlich Sicht ein E-Auto absolut empfehlen. Und dies nicht nur aus umweltlichen Aspekten, die ja mindestens, wenn nicht sogar mit am Wichtigsten sind. Oder?

Mein Fazit daher: Ja zum E-Auto!

Jasmin Schmöller, Büroleitung Kanzlei Fey Hill Bunnemann

Wir danken Frau Schmöller für diesen schönen und inspirierenden Bericht über die praktischen Erfahrungen mit einem Kernthema der Kanzlei. Wir werden auch hierüber mehr inspirierendes berichten, bleiben Sie also informiert bei uns.

Michael Hill
Partner

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