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Gastbeitrag: Besonderen Ausgleichsregelung auch in 2022


München, 04.02.2022: Unsere Kooperationskanzlei MPW weist darauf hin, dass auch im Jahr 2022 eine Beantragung der sog. „Besonderen Ausgleichsregelung“ (BESAR) Sinn macht, auch wenn die EEG-Umlage abgeschafft werden sollte. Hier der Artikel:

Aktuell wird in der Politik viel über die „Abschaffung“ der EEG-Umlage diskutiert. Damit verbunden ist für viele Unternehmen die Frage, ob in diesem Jahr dennoch eine Antragstellung zur Besonderen Ausgleichsregelung im EEG erfolgen kann und muss. Das BAFA hat hierzu nun auf seiner Internetseite Stellung genommen. 

Vor dem Hintergrund, dass die Begrenzungswirkung des BESAR-Bescheides sich  nicht nur auf die EEG-Umlage sondern auch auf die KWKG- und Offshore-Netzumlage bezieht, müssen die betroffenen Unternehmen eine betriebswirtschaftliche Entscheidung treffen, ob auch in 2022 eine Beantragung für die Begrenzung in 2023 vorgenommen werden soll. Das BAFA wird die Möglichkeit zur Antragstellung in gewohnter Weise bieten. Ausgehend von den diesjährigen Umlagesätzen zur KWKG- und Offshore-Netzumlage bedeutet die Begrenzung im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung für Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch von ca. 8,5 GWh bereits eine Begünstigung von ca. 50.000 EUR. 

Gern beraten wir Sie individuell und stimmen mit Ihnen gemeinsam ab, ob eine Antragstellung für Ihr Unternehmen lohnend ist. Sprechen Sie uns gern an.

MPW-Legal.

Gerne stellen wir Ihnen auch den Kontakt her und freuen uns, Ihnen damit ggf. Planungssicherheit geben zu können.

Michael Hill
Partner

Fey verlässt Kanzlei, welche aber weiterhin wachsen will

Kanzleipartner Dietrich Max Fey verlässt die Kanzlei; Geplante Änderungen in der Kanzleistruktur


München, zum Jahreswechsel 2022: Die Kanzlei „Fey Hill Bunnemann“ hat sich zum Jahreswechsel verändert. Nach acht Jahren Zugehörigkeit verlässt Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht und Steuerberater Dietrich Max Fey die Kanzlei. Dietrich Fey hat seine langjährige Erfahrung im Energie- und Steuerrecht als Führungskraft im E.ON Konzern eingebracht. Er war als Namenspartner Teil des Erfolgs der Partnerschaft und ein immer verbindlicher und zuverlässiger Kollege, der die Kanzlei hervorragend nach außen vertreten hat. Dietrich Fey ist zudem als Dozent für Energierecht an der Hochschule Landshut und München tätig gewesen und hat hier seine langjährige Erfahrung im Energierecht an seine Zuhörer weitergegeben. Kollege Fey wird seine Expertise weiterhin in seiner eigenen Kanzlei anbieten und für seine Mandanten dort zur Verfügung stehen.

Michael Hill und Dr. Jan Bunnemann werden die bestehende Kanzlei mit deren Team unter dem Namen „Hill Bunnemann PartG mbB Rechtsanwälte“ weiterführen. Für die Mandanten, deren Ansprechpartner Herr Hill oder Herr Dr. Bunnemann sind, ändert sich abgesehen von dem neuen Namen vorerst nichts. Wir dürfen aber bereits mitteilen, dass Herr Hill und Herr Dr. Bunnemann sich derzeit in einer spannenden Phase von Gesprächen zum nächsten Wachstumsschritt befinden, die neben einer Aufnahme von Partnern, einer engeren Kooperation mit Dienstleistern und Einstellung von Mitarbeitern auch eine Erweiterung im Hinblick auf die Standorte umfassen. Wir beabsichtigen, damit strategisch wie inhaltlich noch besser aufgestellt zu sein, um die Gestalter der Energie- und Verkehrswende gerade vor dem Hintergrund der dynamischen Transformation umfassend beraten und vertreten zu können. Mehr Informationen hierzu erhalten sie, soweit die Änderungen „spruchreif“ sind.

Wir wünschen Herrn Fey alles Gute für die Zukunft.

Die Partner der Kanzlei

Neufassung der Ladesäulenverordnung ist veröffentlicht – Neuregelungen ab 1.1.2022


Am 10. November 2021 ist die Zweite Verordnung zur Änderung der Ladesäulenverordnung (LSV) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Nach Art. 3 tritt die Neufassung in weiten Teilen am 1. Januar 2022 in Kraft. Nur die umstrittene Pflicht zur Ausstattung von neuen öffentlich zugänglichen Ladesäulen mit NFC- Lesegeräten für Debit- und Kreditkarten greift erst ab 1. Juli 2023.

Ein wesentlicher Punkt neben der Bezahlmöglichkeit ist die Neuregelung der Definition „öffentlich zugänglich“. Diese kommt wohl Tesla entgegen, die bisher durch Beschilderung die Zugänglichkeit auf Tesla-Fahrer beschränkt haben. Spannend bleibt die rechtliche Beurteilung, sollte Tesla wie angekündigt deren Supercharger für Fremdmarken öffnen.

Im Detail zu den wesentlichen Neuregelungen:

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