Archiv der Kategorie: Energierecht

VBEW eröffnet Bereich für Prosumer


München 18.03.2021: Derjenige, der Strom nicht nur konsumiert (Englisch: „Consumer“) oder schlicht erzeugten Strom vollkommen einspeist (Englisch: „Producer“), sondern sowohl eigenerzeugten als auch gelieferten Strom nutzt, um sich zu versorgen, der „Prosumer“ (Wortschöpfung aus den beiden Begriffen zuvor) hat es oft nicht leicht. Die rechtlichen Anforderungen sind hoch, die Stolpersteine kritisch und der Aufwand manchmal immens. Nicht umsonst betreut die Kanzlei seit Jahren daher Unternehmen in genau diesem Umfeld, damit diese nicht – schlimmstenfalls – öffentlichkeitswirksam wegen „Fehlern“ in den Fokus der Behörden oder Netzbetreiber geraten.

Der Verband der bayrischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW e.V.), hat nunmehr für genau diese Prosumer eine Informationsplattform eröffnet, in welcher man sich zumindest die ersten Eindrücke verschaffen und sich dann auch an entsprechende Ansprechpartner wenden kann. Dieses Angebot finden Sie hier und ist natürlich auch für Prosumer außerhalb Bayerns erreichbar.

Wir stehen Ihnen natürlich weiterhin gerne für Ihre konkreten Fragestellungen zur Verfügung.

Michael Hill
Rechtsanwalt | Partner

Neuerungen bei der kommenden Pflicht zur Ausstattung von Gebäuden mit Ladeinfrastruktur – Entwicklung des GEIG


Im Gesetzgebungsverfahren zum Entwurf eines Gesetzes zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz – GEIG) ist nach längerer Pause Bewegung gekommen. Welche Änderungen sind derzeit geplant?

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Eine neue Ära für Ladeinfrastruktur? Der Entwurf des Schnellladegesetzes und sein Hintergrund


Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist derzeit ein viel diskutiertes Thema. Angesichts der deutlichen Steigerung der Zulassungszahlen von E-Fahrzeugen mehren sich die Stimmen auch aus der Automobilwirtschaft, die einen zügigeren Ausbau der Ladeinfrastruktur anmahnen. Dazu kommen Themen wie die nicht besonders attraktive Preisgestaltung für Ad-hoc Laden bei bestimmten Anbietern oder umständliche Freischaltungsvorgänge für einen Ladevorgang. Der Bund reagiert nun und hat Mitte 2020 angekündigt, Ladeinfrastruktur nicht mehr nur zu fördern, sondern selbst auszuschreiben. Mit dem am 10. Februar 2021 vom Kabinett beschlossenen Entwurf eines Gesetzes über die Bereitstellung flächendeckender Schnellladeinfrastruktur für reine Batterieelektrofahrzeuge (Schnellladegesetz – SchnellLG) soll die rechtliche Grundlage geschaffen werden.


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