Verordnungen zum BEHG beschlossen. Gaspreisbelastung beträgt 2020 hiernach 0,455112 ct/kWh für Letztverbraucher


München, 06.12.2020: Das Bundeskabinett hat am 02.12.2020 die endgültige Fassung der Emissionsberichterstattungsverordnung 2022 (EBeV 2022) und der Durchführungsverordnung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHV) zum Brennstoffhandelsgesetz (BEHG) beschlossen. Derzeit sind zwar nur „inoffizielle Lesefassungen“ der Verordnungen verfügbar, diese werden aber alsbald im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und sind daraufhin wirksam.

Die finalen Fassungen entsprechen in vielen Teilen den bisherigen Entwürfen. Vor allem bei der Frage, wie hoch nun ab dem 01.01.2021 der Aufschlag für Zertifikatskosten aus dem Brennstoffhandel auch auf Erdgas sein wird, ist nun Klarheit gegeben. Nach der Berechnungsformel im Anhang 1 zur EBeV ergibt sich folgende Berechnung:

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KfW-Förderung von Wallboxen ab heute (24. November 2020)!


Die KfW startet ab 24. November 2020 erstmals ein Förderprogramm für privat genutzte Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die Förderung beträgt EUR 900 pauschal je Ladepunkt als Zuschuss zu den Gesamtkosten für Kaufpreis, Installation und ggfs. Energiemanagementsystem. In Verbindung mit dem baldigen Anspruch auf Ladelösungen in WEGs kann dies die Errichtung von Ladelösungen deutlich attraktiver machen.

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Umsetzungsfrist 31.12.2020 nach § 104 Abs. 10 und 11 EEG: Nicht immer ein umgesetztes Messkonzept nötig!


Im § 104 Abs. 10 und 11 EEG sind mit dem Energiesammelgesetz Übergangsregelungen in das Gesetz eingefügt worden, welche die eigentlich bereits seit August 2014 geltende Pflicht etwas vereinfachen soll, Energiemengen mit verringerten EEG-Umlagen z.B. über eine Eigenversorgung bis zum 31.12.2020 über Schätzungen zu ermitteln. Grundsätzlich sind Energiemengen aber mittels Mess- und Eichrechtskonformen Messeinrichtungen abzugrenzen, will man eine verringerte EEG-Umlage geltend machen. Das soll nach bisheriger Rechtslage auch nach dem 01.01.2021 so gelten (siehe unseren Artikel dazu hier und hier).

ABER: Nach der aktuellen Rechtslage gibt es unseres Erachtens neben einer Umsetzung von Messkonzepten tatsächlich weitere Alternativen, wie man ggf. geschätzte Energiemengen in den Jahren 2020 und 2017 und früher nach den Regelungen der o.g. Paragraphen weiterhin geltend machen kann und ggf. verringerte Umlagen in den Jahren ggf. „rettet“.

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